Tag-Archiv für 'rostock'

Rostock kaput!

Ein antifaschistischer Beitrag zum 70. Jahrestag des Luftangriffes auf die Hansestadt

Anlässlich des 70. Jahrestages der Luftangriffe auf Rostock beziehen auch wir als antifa_unlimited Stellung zu diesem Thema. Während Neonazis in aller Regelmäßigkeit bundesweit ihre Opferphantasien zur Schau tragen und sich auch die hiesige Naziszene jährlich in kleineren Gedenkaktionen versucht, widmet die Hansestadt in diesem Jahr dem historischen Ereignis unter anderem eine Veranstaltungsreihe unter dem Titel „Rostock in Trümmern“. Diese Thematik kann jedoch nicht isoliert betrachtet werden, sondern muss in ihrem historischen Kontext gestellt werden. Der folgende Beitrag zeigt, dass Rostock als eine der kriegswichtigen Rüstungsstädte im Dritten Reich eine weitaus größere Rolle im nationalsozialistischen Deutschland gespielt hat, als es die relativierende Haltung der Stadt und vor allem der Rostocker Naziszene versucht glaubhaft zu machen. Zwangsarbeit, Antisemitismus, und NS Terror waren auch in Rostock zuhause.

WEITER SAGEN:
  • Facebook
  • Twitter
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • del.icio.us
  • email
  • MySpace
  • Tumblr

Gedenken an Mehmet Turgut

Am Vormittag des 25.02. 2004 erschießen die Neonazis in Toitenwinkel Mehmet Turgut. Der 25 Jährige, war kurz zuvor von Hamburg nach Rostock gezogen. Er hatte an diesem Morgen als Vertretung für einen Freund in dessen Döner-Imbiss gearbeitet. Turgut ist eines der Opfer der rechten Terrorzelle Nationalsozialistischer Untergrund (NSU). Auch beim Mord in Rostock Toitenwinkel spekulierte die Polizei über alle möglichen Hintergründe der Tat, nur das naheliegendste, dass es sich um eine rassistische Tat handelt, zog sie nicht in Betracht und Öffentlichkeit sowie die Antifa ließ sich von ihr blenden. Wir rufen auf am Samstag den 25. Februar 2012 gemeinsam mit uns in Toitenwinkel an Mehmet Turgut zu erinnern und gegen rechtes Denken und seine mörderischen Konsequenzen zu demonstrieren.

Kommt am Samstag mit uns nach Toitenwinkel!

25.02. 12 Uhr Rostock/Toitenwinkel Neudierkower Weg

WEITER SAGEN:
  • Facebook
  • Twitter
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • del.icio.us
  • email
  • MySpace
  • Tumblr

Das Viertel ist sich einig…

In der Nacht vom 22. zum 23. 01.2012 fand ein Anschlag auf das alternative Hausprojekt in der Niklotstraße 5/6 (KTV) statt. Die Täter verschütteten vor den Hauseingängen der Projekthäuser und vor dem Eingang des Cafes “Median” Buttersäure. Es ist offensichtlich, dass dieser Anschlag durch Neonazis verübt worden ist. Bereits zahlreiche Anfragen des NPD-Abgeordneten David Petereit in der Rostocker Bürgerschaft sowie diverse Hetzartikel auf einschlägigen Internetseiten zeigen das herausstechende Interesse der Neonazis für das Hausprojekt.

Wir werden den Anschlag auf unseren Freiraum nicht unbeantwortet lassen. Wir werden neonazistische Gewalt niemals ignorieren oder sogar akzeptieren. Die Rostocker Innenstadt ist den Nazis schon lange ein Dorn im Auge, denn hier konnten sie noch nie Fuss fassen. Der alternative Charakter Rostocks ist auch das Ergebnis eines jahrzehntelangen Kampfes um alternative Freiräume. Diese müssen immer wieder neu erkämpft und verteidigt werden! Wir lassen sie uns von Nazis nicht kaputt machen! Dass Neonazis hier keinen Platz haben, zeigten bereits die vielfältigen, breiten und erfolgreichen Proteste gegen den ehemaligen Naziladen „East Coast Corner“ in der Doberaner Straße.

Beteiligt euch an der Demonstration und solidarisiert euch mit allen Betroffenen rechter Gewalt. Zeigen wir den Neonazis und ihren SympathisantInnen, dass das Viertel sich einig ist und keine rechte Gewalt oder Strukturen duldet!

Treffpunkt: 25.01.2012, 18 Uhr, Universitätsplatz, Rostock!

WEITER SAGEN:
  • Facebook
  • Twitter
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • del.icio.us
  • email
  • MySpace
  • Tumblr

Zur Kritik der sogenannten >>Extremismustheorie< <

Am 25.10. findet um 20 Uhr im Bildungskeller in Rostock eineDiskussionsveranstaltung mit dem Historiker Wolfgang Wippermann statt. Hierbei soll sich kritisch mit der so genannten „Extremismustheorie“ auseinander gesetzt werden, die von Extremistenjägern als politischer Kampfbegriff verwendet wird um Neonazis und antifaschistischen Widerstand gegen eben jene gleichzusetzen.
„Extremismus ist eine Legende, die mit einem »Politologentrug« bewiesen werden soll. Hierbei handelt es sich um einen in der Wissenschaftsgeschichte fast einmaligen Vorgang. Es muss weit zurückgreifen, wer etwas Ähnliches finden will. (…)“ (Wolfgang Wippermann)

WEITER SAGEN:
  • Facebook
  • Twitter
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • del.icio.us
  • email
  • MySpace
  • Tumblr

Fragwürdiges Engagement: Neonazi auf Warnemünder Woche

Michael Fischer Neonazi Rostock

Die vom 02. bis zum 10. Juli 2011 stattfindende Warnemünder Woche bietet u.a. eine bundesweit bekannte Segelregatta . Auf der von NDR 1 Radio MV betriebenen Bühne findet allabendlich ein buntes Rahmenprogramm statt. Zuständig für die Sicherheit der Bühne am Leuchtturm ist die Firma Exsiro. Der Rostocker Nazikader Michael Fischer ist einer der Mitarbeiter, die die Bühne bewachen. (mehr…)

WEITER SAGEN:
  • Facebook
  • Twitter
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • del.icio.us
  • email
  • MySpace
  • Tumblr

Rostocker Neonazi als Security auf Warnemünder Woche

Die Warnemünder Woche bietet neben einer bundesweit bekannten Segelregatta auch ein vielfältiges kulturelles Rahmenprogramm. Neben zahlreichen Verkaufsständen und einem Pressezelt lokaler Zeitungen auf der Promenade gibt es auch eine Bühne am Leuchtturm, auf der allabendlich Bands für Unterhaltung sorgen. Zuständig für die Bühnensicherheit ist die Firma Exsiro. Einer der Mitarbeiter, die dies gewährleisten sollen, ist der aktive Neonazi Michael Fischer. „Wer wiederholt rechte Straftaten begeht und Menschen wegen ihrer Herkunft, politischen oder sexuellen Orientierung attackiert, darf nicht für den Schutz von Menschen eingesetzt werden.“, sagt dazu Frank Schönwald, Pressesprecher der Gruppe antifa unlimited. (mehr…)

WEITER SAGEN:
  • Facebook
  • Twitter
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • del.icio.us
  • email
  • MySpace
  • Tumblr

Rostocker Kampfsport-Event mit rechter Beteiligung

Siegfried Hille
„Fight Night“ Teilnehmer Siegfried Hille (grinsend zweite Reihe links), bei Neonazi-Demonstration (05.03.2011 Teterow)

Am 16.04. findet in der Allround Arena die Rostocker Fight Night statt. Unter den angekündigten Kämpfern ist auch der Rostocker Siegfried Hille. Der aktive Neonazi kämpfte bereits im Februar bei der Neubrandenburger Fight Night, die wegen rechter Kämpfer in die Kritik geraten war. Hilles Zugehörigkeit zur rechten Szene war damals nicht thematisiert worden. „Es ist äußerst bedenklich, wenn sich Neonazis ungestört im Ring präsentieren können.“, sagte Frank Schönwald, Pressesprecher der Gruppe antifa unlimited. (mehr…)

WEITER SAGEN:
  • Facebook
  • Twitter
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • del.icio.us
  • email
  • MySpace
  • Tumblr