Tag-Archiv für 'kundgebung'

Gedenken an Mehmet Turgut

Am Vormittag des 25.02. 2004 erschießen die Neonazis in Toitenwinkel Mehmet Turgut. Der 25 Jährige, war kurz zuvor von Hamburg nach Rostock gezogen. Er hatte an diesem Morgen als Vertretung für einen Freund in dessen Döner-Imbiss gearbeitet. Turgut ist eines der Opfer der rechten Terrorzelle Nationalsozialistischer Untergrund (NSU). Auch beim Mord in Rostock Toitenwinkel spekulierte die Polizei über alle möglichen Hintergründe der Tat, nur das naheliegendste, dass es sich um eine rassistische Tat handelt, zog sie nicht in Betracht und Öffentlichkeit sowie die Antifa ließ sich von ihr blenden. Wir rufen auf am Samstag den 25. Februar 2012 gemeinsam mit uns in Toitenwinkel an Mehmet Turgut zu erinnern und gegen rechtes Denken und seine mörderischen Konsequenzen zu demonstrieren.

Kommt am Samstag mit uns nach Toitenwinkel!

25.02. 12 Uhr Rostock/Toitenwinkel Neudierkower Weg

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„zu weit weg von allem“

Lappat in Jürgenstorf
Innenministerium Vertreter Lappat in Jürgenstorf.

Ein Blumenladen, ein Hotel und ein Restaurant, so schaut es aus in Jürgenstorf — einem kleinen Dorf in der Nähe der Kleinstadt Stavenhagen. Dort ist es trist und weit ab vom Schuss, wie in vielen Ortschaften im Landkreis „Mecklenburgische Seenplatte“, in denen die meisten Menschen höchstens nur einmal auf der Durchreise Halt machen. In der Gemeinde mit etwas mehr als 1.000 Einwohner_innen leben momentan circa 200 Menschen in der Flüchtlingsunterkunft. Es ist die Letzte ihrer Art in MV, die nicht in der direkten Nähe einer großen Stadt liegt. Die Lebensbedingungen in diesem Heim sind menschenunwürdig. Der schlechte Zustand des Gebäudes, Kakerlaken und die Unfähigkeit der lokalen Behörden sind nur einige der Probleme, mit denen sich die Heimbewohner_innen täglich konfrontiert sehen. Die Lage der Unterkunft in einem Dorf, das nicht einmal über eine Einkaufsmöglichkeit verfügt, und das geringe Angebot an Sprachkursen fördern die Isolation und die Ausgrenzung der Flüchtlinge. (mehr…)

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Stop It!

Anfang letzter Woche veröffentlichten die Heimbewohner_innen der Gemeinschaftsunterkunft in Jürgensdorf einen offenen Brief um auf ihre unhaltbaren Lebensbedingen hinzuweisen und eine Schließung des Flüchtlingsheims zu fordern.
Diesen Freitag wird es nun eine Begehung des Hauses durch Vertreter_innen des Innenministeriums, der Ausländerbehörde Demmin und andere Verantwortliche geben. Die „Stop It!“-Kampagne ruft nun zu einer Kundgebung in Jürgensdorf auf, um mit den Bewohner_innen die sofortige Schließung des Heimes zu fordern und einer grundlegenden
Kritik an der Zwangsunterbringung in Lagern, sowie der rassistischen Sondergesetzgebung Ausdruck zu verleihen.

Kommt zur Kundgebung am 7.10. um 10 Uhr in Jürgensdorf vor dem Flüchtlingsheim.

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Hier geblieben!

Am 23.08.2010 um 12:30 Uhr wird vor dem Schweriner Verwaltungsgericht erneut über den Asylantrag von Iman-Jonas Dögüs entschieden. Wir wollen uns mit ihm solidarisieren und halten es daher für wichtig, dass möglichst viele Leute an diesem Tag nach Schwerin fahren. Einen Text mit mehr Infos haben wir auf der Seite der Antirassistischen Initiative Rostock gefunden:

11 Jahre Deutschland – 11 Jahre Rostock – 11 Jahre Kampf um Asylrecht!

Viele RostockerInnen kennen Imam-Jonas Dögüs seit vielen Jahren – als KTV-Bewohner, Dolmetscher, gesellschaftlich und politisch engagierten Menschen in Initiativen und Netzwerken, als Übersetzer, Unterstützer von MigrantInnen und Flüchtlingen, Diskussionspartner, Hundebesitzer, Weinliebhaber, als Bekannten und Freund …
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