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Gedenken an Mehmet Turgut

Am Vormittag des 25.02. 2004 erschießen die Neonazis in Toitenwinkel Mehmet Turgut. Der 25 Jährige, war kurz zuvor von Hamburg nach Rostock gezogen. Er hatte an diesem Morgen als Vertretung für einen Freund in dessen Döner-Imbiss gearbeitet. Turgut ist eines der Opfer der rechten Terrorzelle Nationalsozialistischer Untergrund (NSU). Auch beim Mord in Rostock Toitenwinkel spekulierte die Polizei über alle möglichen Hintergründe der Tat, nur das naheliegendste, dass es sich um eine rassistische Tat handelt, zog sie nicht in Betracht und Öffentlichkeit sowie die Antifa ließ sich von ihr blenden. Wir rufen auf am Samstag den 25. Februar 2012 gemeinsam mit uns in Toitenwinkel an Mehmet Turgut zu erinnern und gegen rechtes Denken und seine mörderischen Konsequenzen zu demonstrieren.

Kommt am Samstag mit uns nach Toitenwinkel!

25.02. 12 Uhr Rostock/Toitenwinkel Neudierkower Weg

Kundgebung: „Kein Vergessen, kein Vergeben – In Gedenken an die 182 Todesopfer rechter Gewalt“

Sieben Jahre sind seit dem Mord an dem damals 25-jährigen Yunus Turgut in Rostock Toitenwinkel vergangen. Dass es sich dabei um eine Tat des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) – einer rechtsterroristischen Gruppierung – handelte, kam erst kürzlich ans Licht. Sowohl von medialer als auch von staatlicher Seite zeigt man sich schockiert von der bislang einmaligen neonazistischen Mordserie. Jedoch sind die Morde der NSU nicht die ersten und einzigen rechten Taten solcher Art. So starben seit der Wende 182 Menschen durch die Hand von Neonazis. Neben MigrantInnen und politisch Andersdenkenden traf es unter anderem auch Obdachlose und Homosexuelle – somit all jene, die nicht in das Weltbild der Neonazis passen und ihnen als „unwertes Leben“ erscheinen.
Die Taten der NSU vollendeten in konsequenter Art und Weise die menschenverachtende Propaganda von RechtspopulistInnen und NPD, die auch massiv bei der herbei gedachten Mitte der Gesellschaft Anklang findet. Sie zeigen wie wichtig es ist, bereits bei rassistischen und antisemitischen Äußerungen einzuschreiten.
Aus Anlass des Mordes an Yunus Turgut wollen wir in Rostock allen Opfern rechter Gewalt gedenken. Kommt dazu zur Kundgebung am Freitag, den 25.11.2011, um 16 Uhr zum Doberaner Platz (Rostock/KTV).

 Kein Vergessen, kein Vergeben! Für ein aktives Gedenken!

Zieht euch warm an!


Am 10.12.2011 findet in Greifswald eine Antifa-Demo statt, die auf Nazigewalt in der Universitäts- und Hansestadt aufmerksam zu machen. So gab es Brandanschläge auf zwei alternative Wohnprojekte und einen bewaffneten Überfall auf einen Jugendlichen, der anschließend auf der Intensivstation behandelt werden musste. Wir haben keine Lust mehr tatenlos zuzusehen.
Kommt alle am 10. Dezember 2011 nach Greifswald. Lasst uns den Nazis einen unvergesslichen Tag bereiten und offensiv für linke Freiräume eintreten. Greifswald ist und bleibt antifaschistisch!

Null Toleranz für Nazis – Fight Back!
Greifswald | Südbahnhof | 10.12.2011 | 13 Uhr

Zur Kritik der sogenannten >>Extremismustheorie< <

Am 25.10. findet um 20 Uhr im Bildungskeller in Rostock eineDiskussionsveranstaltung mit dem Historiker Wolfgang Wippermann statt. Hierbei soll sich kritisch mit der so genannten „Extremismustheorie“ auseinander gesetzt werden, die von Extremistenjägern als politischer Kampfbegriff verwendet wird um Neonazis und antifaschistischen Widerstand gegen eben jene gleichzusetzen.
„Extremismus ist eine Legende, die mit einem »Politologentrug« bewiesen werden soll. Hierbei handelt es sich um einen in der Wissenschaftsgeschichte fast einmaligen Vorgang. Es muss weit zurückgreifen, wer etwas Ähnliches finden will. (…)“ (Wolfgang Wippermann)

Anti-Atom-Bewegung gen Güstrow…

Unsere Chance, den Ausstieg durchzusetzen, war noch nie so groß. Am 28. Mai finden zum Ende des AKW-Moratoriums, erstmals am gleichen Tag, Großdemonstrationen in 21 Städten bundesweit statt. Wir wollen mit zigtausenden Menschen ein kraftvolles Signal an die Regierung senden. Nach Fukushima gibt es nur noch eine Richtung und die heißt: Alle AKW abschalten – sofort und endgültig! Die Zukunft liegt bei den Erneuerbaren Energien, gemeinsam mit Energieeffizienz und Energiesparen.
Eine der 21 Demos findet am Samstag um 13.30 in Güstrow statt. Beteiligt euch am antifaschistischen und antikapitalistischen Block.

1. Mai 2011, ein Termin für den Rotstift!

GREIFSWALD NAZIFREI
mehr dazu hier beim Bündnis: GREIFSWALD NAZIFREI

Dresden 2011

Mv goes Dresden!
http://westhavelland.files.wordpress.com/2010/02/2010-02-13-dd-n-013.jpg
(Bild via: Antifa Westhavelland)

Wir möchten an dieser Stelle auf die Mobiseite
www.MV.dresden-nazifrei.com
und auf die Mobilisierungsveranstaltung am 31. Januar um 19:00 Uhr
( Cafe Median | Niklotstraße 5 | Rostock ) hinweisen.

Wir sehen uns in Dresden!