Archiv für Juli 2010

Neuer Auflagenbescheid

Der Sprecher des Landkreises ließ sich am gestrigen Freitag, dem 30. Juli 2010, gegenüber „Endstation Rechts“ mit folgenden Worten zitieren:

Dass der Protest in Randgebiete abgedrängt worden sei, entspreche allerdings nicht der Wahrheit. Es sei zu „keinen wesentlichen Abweichungen“ vom ursprünglich angemeldeten Routenverlauf gekommen, so der Sprecher des Landkreises.

Ironischerweise bekamen wir am selben Tag noch einen neuen Auflagenbescheid, in dem es heißt:

Folgende Marschroute wird durch die Versammlungsbehörde festgelegt: Pasewalker Allee, Kleinbahnweg (und so weiter…)

Dies stellt eine Route dar, die so ziemlich in die entgegengesetzte Richtung der ursprünglichen Strecke läuft. So viel zum Landkreis.

Es bleibt dabei, die Demo findet nicht statt.

Pressemitteilung zum 30. Juli 2010

Antifaschistische Demonstration in Anklam findet nicht statt

4. Pressemitteilung zum 30. Juli 2010

Obwohl das Demonstrationsverbot für den 31. Juli in Anklam gekippt wurde, wird die antifaschistische Demonstration „Enough is Enough“ nicht stattfinden.

Am gestrigen Donnerstag, dem 29. Juli, verkündete der Landkreis Ostvorpommern überraschend die Aufhebung des Demonstrationsverbotes, welches nur zwei Tage vorher durch die Landrätin erlassen wurde. Dennoch wird die für den 31. Juli geplante antifaschistische Demonstration aus folgenden Gründen nicht stattfinden. (mehr…)

Demo verboten, fahrt nicht nach Anklam!

Antifaschistische Demonstration in Anklam verboten!

3. Pressemitteilung zum 28. Juli 2010

Nach Gewaltandrohungen durch Neonazis verbietet der Landkreis Ostvorpommern die für den 31.Juli angemeldete antifaschistische Demonstration durch Anklam. Während der menschenverachtenden Ideologie brutaler Neonazis ein öffentlicher Raum geboten wird, verbieten die Behörden notwendigen antifaschistischen Protest.

Gestern erhielt das zum Protest aufrufende Bündnis ein, auf den 26.07.2010 datiertes, Schreiben mit der Verbotsverfügung für die angemeldete Demonstration. Das Ordnungsamt beruft sich in seiner Verbotsverfügung auf § 15 des Versammlungsgesetzes (mehr…)

Pressemitteilung zum 21.07.2010

Vor antifaschistischer Demonstration in Anklam: Neonazis drohen mit Gewalt

2. Pressemitteilung zum 21.07.2010

Einschlägige Aufrufe auf Seite von NPD-Landtagsabgeordnetem – Neonazi-Gewalt in Mecklenburg-Vorpommern alltäglich

Vor einer geplanten antifaschistischen Demonstration in Anklam (Ostvorpommern) am 31. Juli gegen einen Neonazi-Aufmarsch kündigen Rechte im Internet Gewalt an. Regelmäßig kommt es in Mecklenburg-Vorpommern zu rechtsradikaler Gewalt, in die auch NPD-Funktionäre verwickelt sind. Dies macht Protest gegen diese rechte Normalität für die antifaschistischen Gruppen um so wichtiger. (mehr…)

Pressemitteilung zum 19. Juli 2010

Antifaschistische Demonstration in Anklam gegen Neonazi-Aufmarsch geplant

Pressemitteilung zum 19. Juli 2010

„Enough is Enough – Wider den Anklamer Zuständen!“ – Antifa-Bündnis will klares Zeichen gegen rechte Dominanz und Drohungen setzen
Mit dem Ziel, ein weithin wahrnehmbares Zeichen des Protests zu setzen, ruft ein Bündnis antifaschistischer Gruppen aus Mecklenburg-Vorpommern zu einer antifaschistischen Demonstration am 31. Juli 2010 in Anklam (Ostvorpommern) auf. Die Stadt gilt über das Bundesland hinaus als Hochburg der radikalen Rechten, in der sie zweistellige Wahlergebnisse erzielen kann und sich in die Mitte der Gesellschaft vorgearbeitet hat. Mit der Demonstration wollen die Antifaschist/innen ein klares Zeichen gegen die zunehmende Verankerung der Neonazis setzen und sich ihrem selbstbewußtem Auftreten entgegenstellen. Zugleich rufen sie zur breiten Teilnahme an dieser Protestveranstaltung gegen die am selben Tag angekündigte NPD-Demonstration auf. (mehr…)

Von Clowns, Luftballons und Neonazis

Da steht ein Mann als Clown verkleidet an einem Brunnen und verteilt Bonbons an Kinder, während andere auf der aufgestellten Hüpfburg toben. Im Hintergrund läuft die Kinderhitparade, die Eltern stehen am Grill, essen Bratwurst und die Sonne scheint. Ein Kinderfest ist in vollem Gange.
Es könnte ein schönes Bild sein, was sich den Passant_innen bietet, die die Stralsunder Brunnenaue durchqueren, ist es aber nicht.
Es ist ein Fest veranstaltet von Neonazis, schon auf den ersten Blick als politische Veranstaltung zu erkennen, in der ostvorpommerschen Stadt Anklam hätte sich ein ähnliches Bild bieten können. Mehrere NPD-Sonnenschirme flattern im warmen Wind, ein Mann verteilt NPD-Flugblätter und auf den Bonbons, die der Clown den Kindern gibt steht „NPD – Die Nationalen“. Der Clown selbst ist kein Unbekannter, hinter dem geschminkten Gesicht mit dem großen, roten Mund verbirgt sich der Landtagsabgeordnete der NPD Raimund Borrmann. Ein anderer Mann steht etwas abseits der Hüpfburg und wirft ein waches Auge auf sie. Name ist Dirk Arendt. Er ist Abgeordneter der NPD im Stralsunder Stadtparlament, Vorsitzender des NPD-Kreisverbandes Nordvorpommern und Hüpfburgenbesitzer.
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Mobiveranstaltung

Am Freitag dem 16.07.10 findet im Peter-Weiss-Haus um 20 Uhr eine Mobilisierungsveranstaltung für die Antifademo am Anklam am 31.07.10 statt.
Da es im Anschluss ein Konzert von donky work und the offenders gibt, beginnt die Veranstaltung pünktlich um 20 Uhr.